Aktuelles

Liebe Tierfreunde,

 

das Jahr 2016 geht zu Ende, das von Naturkatastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen gezeichnet ist. Unzählige Menschen haben ihr Leben durch Bomben verloren, sind verhungert, ertrunken. Lassen Sie uns an dieser Stelle für einen Moment der ebenfalls unzähligen getöteten, gequälten und vernachlässigten Tiere gedenken, die in den Berichten der Medien nicht erwähnt werden.

 

Unser Verein bemüht sich, durch Unterstützung von Tierschutzvereinen in Ungarn, Rumänien und Sri Lanka vor allem das Elend der dort von der Straße aufgelesenen Hunde zu verbessern.

 

Einem Rückblick auf unsere Arbeit in den letzten Monaten stellen wir einen Bericht über eine Reise nach Sri Lanka voran, den uns Frau Busch, eine sehr aktive Tierfreundin, zur Verfügung gestellt hat:

 

"Wie in den letzten Jahren besuchte ich auch dieses Jahr im Oktober für vier Wochen Frau Rohini de Silva in ihrem Tierheim in Sri Lanka.

 

Was mir schon auf der Fahrt vom Flughafen Colombo zu dem  in der Nähe von Kandy gelegenen Tierheim auffiel, war die ausgeprägte Trockenheit. Überall lag massenweise vertrocknetes Laub auf den Straßen, die Flüsse führten kaum Wasser. Rohini hat mir dann auch gleich bei meiner Ankunft bestätigt, dass es seit Monaten nicht mehr geregnet hatte und man dringend auf ausgiebigen Regen warte. Das Tierheim verfügt zwar über einen eigenen Brunnen, dennoch muss bei der Versorgung der vielen Tiere streng mit Wasser gespart werden.

 

Ich wurde freudig von allen mir bekannten und auch dem einen oder anderen neuen Hundebewohner begrüßt. Aber leider fehlten auch einige Hunde, die ich schon seit Längerem kannte, weil sie in den letzten Monaten gestorben waren. Nach einer kurzen Pause fing ich gleich an, meine Lieblinge zu streicheln, zu bürsten und den einen oder anderen von Zecken zu befreien. Das gefällt ihnen immer so gut, dass ich schnell von zahlreichen Hunden umringt werde, die auf meine Fürsorge kaum warten können.



Bei meinem diesjährigen Besuch war auch wieder die Schwester von Rohini anwesend. So konnten wir mit den behinderten Hunden ein tägliches Lauftraining absolvieren. Bei einigen trat, wenn auch nur langsam und schrittweise, eine kleine Verbesserung ein, und man konnte beobachten, wie sehr sie sich über die neu erlangte Bewegungsfreiheit freuten. Zudem wurden diese Hunde jeden Morgen von Rohini  mit einer Bewegungstherapie und Massagen behandelt.

Bei unserem ersten Einkauf in Kandy war ich verwundert über die deutlich höheren Lebensmittelpreise im Gegensatz zu den letzten Jahren. Rohini meinte, es seien nicht nur die Lebensmittel, sondern auch beispielsweise Strom und weitere Produkte des täglichen Bedarfs, die in letzter Zeit deutlich teurer wurden. Hundefutter und auch Katzenfutter, wie es bei uns in Deutschland relativ günstig zu kaufen gibt, ist kaum noch bezahlbar. "

 

Unser Verein unterstützt das Tierheim von Frau de Silva, das dem Verein SOFA SAVE OUR FRIENDS ASS. angeschlossen ist, jeden zweiten Monat mit Zuwendungen, die zum großen Teil mit Patenschaftsgeldern finanziert werden. Da Fertigfutter (wie in den Bericht von Frau Busch berichtet) sehr teuer ist, wird in der Küche des Tierheims für die ca.180 Hunde selbst gekocht. Grundlage dafür sind Hühnerreste und Reis. Mit wiederum großzügiger Hilfe einer bayerischen Stiftung konnten allein in den letzten drei Monaten ca.  300  Sterilisationen durchgeführt werden.

Dem ungarischen Tierheim in Hajduszoboszlo konnten wir mit kräftiger finanzieller Beihilfe eines sehr engagierten Mitgliedes bei den Futter- und immer wieder enormen Tierarztkosten helfen. Zurzeit stehen die Kosten für neue Autoreifen, Sanierungsarbeiten in den Zwingern und vor allem Futter an. In dem kleinen Heim werden  zurzeit 48 Hunde versorgt. 

Über befreundete Tierschützer wurden wir auf Dragos aufmerksam, einen angehenden Tierarzt in Rumänien, der sich intensiv um Straßenhunde kümmert, sie füttert, nach Möglichkeit bei sich aufnimmt und medizinisch versorgt. Wir haben ihm inzwischen das Material für einen noch zu errichtenden Zaun finanzieren können. Die Kosten für einen Zwinger, der gerade im Entstehen ist und mindestens zehn Hunde aufnehmen kann, hat eine unserem Verein sehr verbundene Tierfreundin übernommen.

Wir danken Ihnen, liebe Freunde unseres Vereins, sehr herzlich für die Unterstützung unserer Arbeit. Bitte helfen Sie uns weiterhin, damit auch wir helfen können.

 Ihnen allen wünschen wir frohe Weihnachten und ein rundum glückliches Jahr 2017

Ihr HfT-Team

Newsletter Mai 2015

Liebe Tierfreunde,

seit unserem letzten Newsletter sind fünf Monate vergangen, in denen wir wie gewohnt mit Ihrer Hilfe Tierschutzorganisationen in Ungarn und Sri Lanka unterstützen konnten. Nachstehend berichten wir auszugsweise über anstehende und gelöste Probleme unserer Arbeit.

Ungarn

Wir bekommen aus dem östlichen Ungarn leider ständig Horrormeldungen über unter schlimmsten Voraussetzungen gehaltene oder ausgesetzte Hunde. Oft sind Mütter darunter, die sich mit ihren Jungen unter freiem Himmel am Leben zu erhalten versuchen. Wenn sie Glück haben, erbarmt sich ein Tierfreund und füttert sie oder bringt sie in ein Heim oder auf eine Pflegestelle. Als Folge davon reichen wiederum die Unterbringungs­möglichkeiten nicht aus. Die nachstehenden, für sich sprechenden Fotos bekamen wir von Krisztina Gál, einer unermüdlichen für die Pflegestelle in Hajduszoboszlo arbeitenden Tierschützerin. Da die Pflegestelle andauernd überfüllt ist, muss Krisztina oft Hunde in dem 20 km entfernten Tierheim Derecske unterbringen und dort auch selbst für sie sor­gen, denn diesem Tierheim geht es ebenfalls nicht gut. Krisztina fehlt es an Geld für Futter, die tierärztliche Behandlung von verletzten und kranken Hunden und die notwendigen Impfungen. Wir helfen immer wieder finanziell.

Ähnlich sieht es in dem nach ungarischen Verhältnissen gut geführten Tierheim in Zalaegerszeg aus. Dort leben z.Z. ca. 160 Hunde, täglich kommen Neuankömmlinge dazu. Die Betreuerinnen sind überlastet.

 

Wir stellen Ihnen hier eines der bedauerlichen Hundeschicksale vor:

Der ungarische Besitzer des Setter-Vorsteh-Hundes Blinki ist verstorben. Der ca. 10 Jahre alte Rüde blieb an der Kette zurück. Ein Nachbar erbarmte sich und fütterte ihn manchmal. Im Oktober 2014 wurde Blinki dann vom Tierschutzinspektor ins Tierheim Zalagerszeg gebracht.
Wir suchen für den freundlichen Rüden dringend einen Platz, wo er die Trauer um seinen Herrn vergessen kann und den Rest seines Lebens in liebevoller Fürsorge verbringen darf.

Eine ausführlichere Beschreibung von Blinki finden Sie hier auf unserer Website.

Picur hingegen hat es geschafft: Sie lebte einige Jahre zurückgezogen und deshalb unbeachtet in ihrer Hütte im Tierheim Zalaegerszeg. Jetzt heißt sie Uschi und ist sehr glücklich in dem Gnadenhof Rix auf der Schwäbischen Alb. Dort hat sie einen “Job” als Sammlerin gefunden – sie sammelt alles ein, was ihr unter die Pfoten kommt und trägt es in ihr Körbchen.

Sri Lanka

Vielen unserer Freunde ist bekannt, dass wir seit Gründung unseres Vereins die Organisa­tion SOFA Save Our Friends Ass. in Sri Lanka unterstützen. Die Zusammenarbeit mit un­ser­er dortige Partnerin, Frau Rohini de Silva, funktioniert nach wie vor ausgezeichnet. Außer ihrer Tätigkeit für die Organisation SOFA unterhält Frau de Silva seit vielen Jahren ein Heim für Tiere auf ihrem privaten Grundstück, das sie mit großem persönlichen Einsatz im vergangenen Jahr um eine zusätzliche Anlage für herrenlose Hunde erweitert hat. Die in sehr schlechtem Zustand befindliche Auffangstation Gohagoda, an der die Behörden keine baulichen Verbesserungen zugelassen haben, konnte geschlossen und die dort be­find­lichen Hunde in der neuen Anlage aufgenommen werden.

Frau Busch, eine deutsche Tierschützerin, hat uns freundlicherweise wiederum einen Be­richt über ihren letzten Besuch in Sri Lanka zur Verfügung gestellt, den wir nachstehend abdrucken:

 

Ich besuchte Rohini de Silva und ihre Tiere in Sri Lanka von Mitte Februar bis Mitte März 2015. Seit meinem letzten Besuch im September vergangenen Jahres waren 97 Hunde zu den schon vorhandenen ca. 100 Schützlingen auf ihrem Areal dazugekommen. Die Neuzugänge stammen hauptsächlich aus dem nun geschlossenen Auffanglager Gohagoda, einige von der angrenzenden Müllhalde, auf der sie lebten. Zudem wurden traurigerweise wieder viele Welpen vor Rohinis Eingangstor ausgesetzt.

Die Hunde aus dem ehemaligen, in einem maroden Zustand befindlichen Auffanglager Gohagoda befinden sich in der speziell für sie erbauten Tierheimanlage auf dem Rohini gehörenden Grundstück. Es mussten dort auch neue Ausläufe gebaut werden, um die vielen Neuankömmlinge unterzubringen. Wegen des begrenzten Platzes nehmen leider auch Streitereien unter den Hunden zu.

Tagsüber bleibt immer die Türe zu den Grundstück geöffnet, auf dem die neue Anlage steht, damit die Hunde sich überall frei bewegen können. Die Lebensqualität der Neuankömmlinge hat sich durch den Umzug um ein vielfaches verbessert!

Ich konnte keinen einzigen aus Gohagoda stammenden Hund mehr wiedererkennen, weil sie so gut ausschauten: Sie haben schönes Fell bekommen und sind wohlgenährt. Rohini erzählte, dass die Hunde in kürzester Zeit an Gewicht zulegten und ihr Fell zusehens schöner wurde. Man hätte wirklich von jedem einzelnen Hund ein Vorher- und ein Nachher-Foto machen sollen, um die so positiven Veränderungen festzuhalten. Zweifellos, für diese Hunde muss es  paradisisch sein, jetzt hier zu leben!

Leider waren viele der neu hinzugekommenen Hunde noch sehr ängstlich, da sie nur schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hatten. Die Hunde, die den menschlichen Kontakt suchten, genossen meine Streicheleinheiten sehr. Vermutlich haben die meisten von ihnen zuvor noch nie echte Zuwendung erhalten. Für mich war auch sehr erfreulich, dass einige der Ängstlichen immer näher zu mir kamen.

Ich möchte auch noch erwähnen, wie bewundernswert ich es finde, dass die Fütterung der Hunde auch bei dieser großen Anzahl weiterhin so gut organisiert ist. Gefüttert wird gruppenweise. Jeder erhält eine auf ihn abgestimmte Portion. Ängstliche, unterwürfige und zu dominante Hunde werden von den übrigen getrennt gefüttert. Beim Füttern werden die Hunde auch genauer betrachtet, um Erkrankungen frühzeitig festzustellen und zu behandeln.

Dies ist natürlich alles mit erheblichen Kosten verbunden. Hinzu kommen die hohen Preissteigerungen in Sri Lanka, besonders für den unverzichbaren Reis als Hauptbestandteil der Hundenahrung, die in großen Kesseln selbst hergestellt wird. Die Plätze in der “Hundeküche” sind sehr begehrt.

Aufgelöstes Milchpulver und Cracker sind Delikatessen, die an Welpen, Junghunde, kranke Tiere und die Neuankömmlinge aus Gohadgoda verteilt werden und um die gestritten wird. Leckerlis, wie unsere Hunde sie kennen, sind leider unbezahlbar.

 

Soweit der Bericht von Frau Busch. Wir danken ihr und allen Tierfreunden, die unsere Ar­beit bisher unterstützt haben, sehr herzlich. Leider hat sich die Not der Straßentiere trotz aller Bemühungen von Tierschutzorganisationen in Ungarn und Sri Lanka kaum verbes­sert. Die ausgesetzten Tiere vermehren sich ungehindert, da übergreifende Kastrations­programme von den Regierungen weder in die Wege geleitet noch unterstützt werden.

 

Uns ist bewusst, dass wir immer nur tropfenweise Not lindern können. Doch wir freuen uns über jedes Hundeschicksal, das wir zum Besseren wenden konnten.

 

Unsere Bitte: Helfen Sie uns, damit wir helfen können.

 

Vielen Dank,

Ihr HfT – Team

Newsletter Dezember 2014

 

Liebe Tierfreunde,

wir leben in einer Zeit, in der uns täglich Nachrichten von Aufständen, kriegerischen Überfällen oder Naturkatastrohen erreichen. Millionen Menschen fliehen vor Gewalt und Hungersnot. Bei aller Hilfsbereitschaft werden die leidenden Tiere zumeist vergessen.

Wie Sie wissen, unterstützen wir Tierheime bzw. Tierschutzvereine in Ungarn und die Organisation SOFA Safe Our Friends in Sri Lanka. Die Not ist da und dort gleichermaßen groß.

Wir möchten Ihnen mit ein paar ausgewählten Bildern von dieser Not berichten und wie wir dank Ihrer Unterstützung da und dort helfen konnten.

Ungarn - Pflegestelle Hajduszoboszlo

 

Im vergangenen Jahr kamen immer wieder Hilferufe aus Hajduszoboszlo, einer mit viel Liebe und persönlichem Einsatz geleiteten Pflegestelle im östlichen Ungarn. Aufgelaufene Tierarztkosten mussten bezahlt werden, eine Giardienepidemie war ausgebrochen und immer wieder ging das Futter aus. Zurzeit ist die Pflegestelle mit 47 Hunden überbelastet.

 

Ungarn - Tierheim Zalaegerszeg

 

Das nach ungarischen Verhältnissen gut geführte Tierheim Zalaegerszeg drohte im vergangenen Jahr aus allen Nähten zu platzen. Es musste erweitert werden, ist aber schon wieder voll belegt. Wir haben mit der Übernahme von Tierarzt- und Futterkosten geholfen. Und wir konnten für einige Hunde gute Plätze finden, obwohl die Vermittlung bei der Vielzahl angebotener Tiere immer schwieriger wird.

Ungarn - Tierschutzverein Rex in Komarom

 

Dem Tierschutzverein in Komarom konnten wir mit der Übernahme von Tierarzt- und Futterkosten sowie einem Kofferraum voll Sachspenden helfen. Da die Armut der Bevölkerung insbesondere in ländlichen Gegenden Ungarns leider zunimmt, ist auch gebrauchte Kleidung willkommen.

Sri Lanka - Organisation SOFA Save Our Friends ASS., Kandy

 

Wie schon mehrfach berichtet, hat die Initiatorin von SOFA, Frau Rohini de Silva, mit dem Bau eines neuen Tierasyls eine Riesenaufgabe in Angriff genommen. Das aus mehreren Bauten bestehende Heim ist so gut wie fertig. Die Hunde aus der verwahrlosten Auffangstation Gohagoda dürfen alle bis Jahresende umziehen.

Hier einige Fotos von der Tierschutzarbeit Frau de Silvas, einer sehr mutigen und engagierten Frau:

Am Ende des Jahres 2014 danken wir Ihnen, liebe Tierfreunde, für die Unterstützung unserer Arbeit.

Wir bitten Sie, neben all der menschlichen Not, mit der Sie jetzt vor Weihnachten täglich konfrontiert werden, die ausgesetzten hungernden, kranken und sich nach Liebe sehnenden Vierbeiner nicht zu vergessen. Schon 10 Euro können helfen, eine Menge Näpfe zu füllen.

 

 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben eine besinnliche Weihnachtszeit und ein glückliches neues Jahr!

Newsletter September 2014

 

Liebe Tierfreunde,

zunächst stellen wir Ihnen die aus Ungarn stammende, von uns im Frühjahr 2013 an ein Ehepaar in Wiesbaden vermittelte Hündin Nelly vor. Und das aus besonderem Grund.

Wie auf dem Foto zu sehen, hat Nelly einen sehr wachen Blick. Sie erkennt Gefahren schnell und meldet sie. So hat sie durch ihr Bellen darauf aufmerksam gemacht, dass beim Nachbarn Sperrmüll in Brand gesteckt worden war. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf das Haus verhindern. Doch damit nicht genug. Als sie Herrchen bewusstlos in der Wohnung auf dem Boden liegend fand, holte sie ihr fest schlafendes Frauchen zu Hilfe. Herrchen konnte im Krankenhaus gerettet werden. Wir sind stolz auf Dich, kleine Nelly!

Die wachsame Nelly!

 

Projekte in Ungarn

 

Tierheim Zalaegerszeg

In dem nach ungarischen Maßstäben gut geführten Tierheim Zalaegerszeg wurde mit Umbauarbeiten begonnen. Die Zwinger sollen erweitert werden, da ständig Zuwachs von Streunern und Hunden aus der Tötungsstation hinzukommt.

Leider werden auch immer mehr ältere Tiere abgegeben oder ausgesetzt, die schwer oder gar nicht vermittelt werden können,

wie z.B.

Für diese Hunde suchen wir Paten, um die Kosten für das Tierheim zu verringern. Näheres hierzu finden Sie auf unserer Website unter „Ihre Hilfe - Hundepatenschaften“.

 

Pflegestelle Hajdúszoboszló

Die im östlichen Ungarn gelegene, eng mit dem Tierheim in Derecske zusammenarbeitende Pflegestelle in Hajdúszoboszló konnten wir mit aufgelaufenen Tierarzt- und Futterkosten unterstützen. Für epidemisch aufgetretene Darmerkrankungen (vor allem Giardien) haben wir die Kosten für die Entwurmung der Hunde mit Panacur übernommen.

 

Tierheim Komarom

Mit einem rührenden Brief und mit Fotos behandelter Hunde bedankte sich das Tierheim Komaron für die Übernahme von Kosten für den Tierarzt, für Medikamente gegen Parasiten und zur Entwurmung.

 

 

Projekt Sri Lanka

Die Arbeiten an dem neuen Tierheim in Sri Lanka schreiten trotz des vielen Regens voran. Wir sind zuversichtlich, dass die „Auffanghölle“ Gohagoda noch in diesem Jahr geschlossen werden kann.

Projekt Gnadenhof Alb

Seit etwa einem halben Jahr haben wir einen guten Kontakt zu einem Gnadenhof auf der Schwäbischen Alb, der bereits zwei aus Ungarn stammende Pekinesen (ein schwieriges Hundemädchen und einen einäugigen Rüden) aufgenommen hat. Noch im September wird ein sehr verschüchterter, ebenfalls aus Ungarn stammender Dackelmischling einen Gnadenplatz auf dem Hof finden.

Auf dem Gnadenhof leben die unterschiedlichsten Tiere liebevoll versorgt in Frieden zusammen. Wir würden gern helfen, diesen Ort der Hoffnung mit Gehegen für weitere Notfälle auszubauen, brauchen dazu aber dringend finanzielle Hilfe.

Wenn Sie sich die Mühe gemacht haben, liebe Tierfreunde, unseren Newsletter bis hierher zu lesen, werden Sie nachvollziehen können, dass viele Aufgaben auf uns warten, die wir nur mit Ihrer Hilfe bewältigen können. Wir bitten Sie daher sehr herzlich um Unterstützung unserer Arbeit, sei es mit der Übernahme einer Patenschaft, sei es für Futter und Tierarztkosten in Ungarn, Kastrationen in Sri Lanka oder den Ausbau des Gnadenhofs in der Schwäbischen Alb. Jeder Euro bringt uns ein kleines Stück voran.

 

 

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse
und Ihre Unterstützung!

Ihr HfT – Team

Die gute Nachricht heute:

die kleine Bori hat lange gewartet - nun wird sie bald in ihr neues Zuhause einziehen. Dort wartet nicht nur ihr Frauchen auf sie, auch die kleine Ronja, die auch aus Ungarn kam und nun ihr Zuhause genießt im schönen Oberbayern. Ronja wird dir helfen, kleine Bori und dir zeigen, wie herrlich das Hundeleben sein kann umgeben von ganz viel Liebe und herrlicher Natur! Alles Gute, kleine Maus und danke an dein Frauchen - es gibt sie noch, die Menschen, die helfen, das Elend auf dieser Erde ein wenig zu verringern.

Newsletter April 2014

Liebe Tierfreunde,

 

unser Newsletter gibt in unregelmäßigen Abständen Auskunft über unsere Arbeit und die Verwendung Ihrer Spenden in Ungarn und Sri Lanka.

 

 

  • Projekte in Ungarn

 

Nach Einführung der Chip-Pflicht in Ungarn hat sich die Situation für Hunde eher verschlechtert als verbessert. Wer seinen Vierbeiner nicht chippen lassen will oder das Geld dafür nicht hat, setzt ihn auf die Straße. Das trifft insbesondere für unerwünschte Welpen zu.

 

Tierheime und Pflegestellen sind überfüllt. Die Vermittlung in Deutschland wird dadurch erschwert, dass für immer mehr herrenlose Hunde aus Bulgarien, Rumänien und Südeuropa Plätze benötigt werden und zudem verantwortungslose Schacherer aus diesen Ländern eigens gezüchtete Welpen zu günstigen Preisen aus dem Kofferraum zum Kauf anbieten.

 

Trotz dieser schwierigen Situation konnten wir glücklicherweise von Januar bis März 5 Hunde (darunter einen einäugigen Pekinesenmischling) vermitteln. Wie aus den Fotos ersichtlich, haben alle ein liebevolles Zuhause gefunden:

 

   

Nero in Rheinland-Pfalz          Molli und Simi in Schwaben Zizi in Rheinland-Pfalz                   Jade in Oberbayern

 

 

 

In Ungarn konnten wir außerdem aufgelaufene Tierarztschulden und Futterkosten übernehmen. Von der Zuwendung für Baumaterial entstehen zurzeit mehrere neue Zwinger.

 

 

 

 

 

  • Projekte in Sri Lanka

 

Nachstehend berichtet Frau Alexandra Busch über ihren im Februar/März d.J. stattgefundenen Besuch in Sri Lanka. Angehängt an den Besicht sind die Eindrücke ihrer Begleiterin Ines:

 

Auch bei meinem diesjährigen Aufenthalt in Sri Lanka bei meiner Freundin Rohini de Silva habe ich die von ihr betreute und von der Organisation SOFA SAVE OUR FRINEDS ASS. betriebene Auffangstation Gohagoda besucht. In der Halle befanden sich in zwei Holzkäfigen Welpen, von denen besonders einer nur aus Haut und Knochen bestand. Das Wissen, dass besonders diese kleinen Geschöpfe kaum Überlebenschancen haben, stimmte mich sehr traurig.

 

 

 

In der Halle standen außerdem wieder kaputt gegangen Holzkäfige und komplett verrostete Metallkäfige.

 

Mich führte es danach gleich zum Auslauf, wo sich die älteren Welpen tagsüber befinden. Ihre bettelnden Blicke sind herzzerreisend. Die meisten Welpen sind natürlich untergewichtig und haben meist kahle Stellen in ihrem Fell bzw. überhaupt kein Fell. Aber es wäre ein Trugschluss zu denken, dass die wohlgenährten Welpen ohne Fellprobleme gesund wären und überleben werden. Denn entweder haben sie sich bereits mit den typischen, umgebungsbedingten Krankheiten infiziert oder werden sich noch infizieren. Besonders die heimtückische, hochansteckende Viruserkrankung Staupe hat bei den kleinen Körpern ein leichtes Spiel.

 

Beim Gedanken, dass immer wieder neue Welpen in Gohagoda regelrecht entsorgt werden, teilweise gleich ein ganzer Wurf, kann man nur noch verzweifeln.

 

Rohini nahm dann wieder zwei Welpen-Geschwister mit nach Hause, weil sie ihrer Meinung nach gute Chancen hätten, adoptiert zu werden. Dort befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits ein anderes Welpen-Geschwisterpaar, das ebenfalls in Gohagoda auf der Müllhalde rausgeworfen worden war.

 

Außerdem hat sie zwei Kleinstwelpen aufgenommen. Sie wurden von einem Mann zu ihr gebracht, der die beiden vor seinem Haus auf Strasse liegend gefunden hatte. Die beiden hatten noch nicht mal ihre Augen geöffnet und es schien mehr als fraglich, ob sie es überleben werden.

 

 

 

 

Rohini hat die Entscheidung getroffen, dieses Jahr "die Hölle Gohagoda“ zu schließen.

 

 

 

Sie ist bereits dabei, auf ihrem Grundstück ein kleines Tierheim zu errichten. Die Bauarbeiten haben Anfang des Jahres begonnen.

 

Da dort die Kapazitäten leider nur begrenzt sein werden, wird sie nur einen Teil der Hunde von Gohagoda mitnehmen können. Für die restlichen Tiere will sie Adoptanten suchen, denen sie monatlich einen bestimmten Betrag zahlen möchte, um damit die Versorgung der Tiere zu gewährleisten.

 

Dadurch werden anfänglich erst mal zusätzlich Kosten entstehen, die sich aber später wieder relativieren werden. Denn durch das Betreiben des Tierheims verringern sich auch einige Kosten oder fallen ganz weg wie z.B. die Benzinkosten für die Fahrten nach Gohagoda.

 

Hier einige Beispiele für Kosten, die sich verringern werden:

  • Personalkosten, da nur noch ein Mitarbeiter benötigt wird
  • Wasserkosten und Kosten für Reinigungsmittel, wegen den viel leichter zu reinigenden Ställen und Böden im Neubau
  • Kosten für Medizin, da die Tiere wegen der besseren Hygiene dann nicht mehr so häufig erkranken
  • Rohini kann erkrankte Tiere frühzeitiger und besser behandeln, da sie gleich daneben wohnt. (In Gohagoda sind die Tiere derzeit nur von 7 bis 16 Uhr, wenn die Arbeiter anwesend sind, unter Aufsicht)

Ein ganz wichtiger Aspekt ist natürlich, dass die Hunde bei Rohini eine bessere Lebensqualität haben werden. Dort wird es keine kerkerartigen, abgemauerten Ställe geben, wo sie die meiste Zeit eingesperrt sind. Sie werden auf dem grossen Grundstück mit schattigen Bäumen ausreichend Platz haben zum Toben und Ausruhen.

 

Ines, die Tochter meines Freundes, die das erste Mal in Gohagoda war, hatte folgenden Eindruck:

 

"Als wir auf das Gelände des Auffanglagers von Gohagoda fuhren, war ich erst einmal richtig schockiert über die riesigen Müllberge, da ich so etwas - wenn überhaupt - mal im Fernsehen gesehen hatte. Inmitten dieses Drecks waren auch schon sehr viele Hunde zu sehen, die (wie mir Rohini später erklärte) erschreckenderweise oftmals gar keine Straßenhunde sind. Sie verbringen nur ihren Tag auf der Müllhalde und gehen meist abends, wenn ihre Herrchen wieder kommen, nach Hause. Das Auffanglager dann selbst war von einer sehr traurigen, trostlosen und einsamen Atmosphäre geprägt. Vieles hier erinnert noch an die frühere Tötungsstation. Die dort lebenden Hunde waren zum Teil sehr scheu und misstrauisch uns gegenüber. Andere wiederum bettelten richtig um Aufmerksamkeit und Zuneigung. Am schlimmsten war für mich jedoch der Anblick von einigen Hunden, die aufgrund von Krankheiten völligst abgemagert waren, und den vielen Welpen. Diese freuten sich so von uns gestreichelt zu werden und hüpften fröhlich um uns herum. Am liebsten hätte ich gleich alle mitgenommen! Leider überleben aber die meisten nicht, da sie schon jetzt viele Krankheiten und Parasiten haben. Es war wirklich sehr schockierend und bedrückend, das Elend der Hunde so deutlich zu sehen und zu spüren!"

 

Soweit der Bericht von Frau Busch und ihrer Begleiterin.

 

Die Zuwendung eines großzügigen Spenders ermöglicht es unserem Verein, sich an den Baukosten für das neue Tierheim zu beteiligen.

 

 

Von uns zweimonatlich überwiesene Patenschaftsgelder entlasten Rohini de Silva von den Kosten der auf ihrem Privatgrund lebenden ca. 100 Tiere, die meisten davon sind Hunde.

 

 

 

 

Weitere von uns für Kastrationsprogramme überwiesene Spenden helfen dabei, die dauernde unkontrollierte Vermehrung der Straßenhunde einzudämmen.

 

Wir danken all unseren Freunden sehr herzlich für die Unterstützung unserer Projekte und bitten sie, uns auch weiterhin bei unseren Bemühungen beizustehen, das schreckliche Elend der Hunde in Ungarn und Sri Lanka wenigstens an einigen Orten zu lindern...

 

 

 

Wir wünschen Ihnen frohe Ostertage und danken für Ihre Unterstützung!

 

Ihr HfT – Team

 

 

HfT Hilfe für Tiere e.V., Nördliche Seestr. 16a, 82541 Münsing, Tel. 08177 – 92140

Web: www.hilfefuertiere.de, Email: info@hilfefuertiere.de

 

Bankverbindung: VR Bank München Land eG,  IBAN: DE87701664860003223370, BIC: GENODEF1OHC

 

 

 

 

 

 

Und wieder gibt es eine gute Nachricht


von Ossa und ihrem Frauchen. Die beiden haben ihr Diplom als Therapiebegleithundeteam bestanden! Glückwunsch - wir sind stolz auf euch beide!
Ossa war auch wie Nelli in Ungarn in der Tötungsstation, sie hat dort ihre 8 Welpen geboren und wurde zum Glück gerettet mit ihren Kleinen. Und jetzt lebt sie in der Nähe von München und hat sich zu einem wunderbaren Hund entwickelt. Auch Ossa gibt Liebe und Treue zurück und ist immer für ihre Menschen da.
Wer Ossa besuchen möchte: http://therapiebegleithunde.wordpress.com
oder: www.via-ossa.de.
Danke, Ossa, dass du dein Vertrauen nicht verloren hast und pass gut auf dich und auf deine lieben Menschen auf!

Ossa

Grund zur Freude

ist diese aktuelle Nachricht von Nellis Menschen. Nelli hat ihr Diplom als Besuchshund bestanden! Diese Hündin, die in Ungarn in der Tötung saß und soviel Angst hatte, dass sie nicht mehr laufen wollte - sie hat den Test bestanden. Weil sie ihre Angst überwunden hat, weil sie lernen wollte, weil sie ihren Menschen ihre Dankbarkeit und Treue zeigen wollte. Und weil ihre Menschen ihr Vertrauen geschenkt haben, an sie glauben, sie führen und fördern.

Nelli gibt nicht das Elend weiter, all das Schlimme, was sie erleben musste - sie gibt Liebe, Dankbarkeit und Treue zurück. Wie schon Ossa, Queenie, Bella, Anda - unsere Hundemädels aus Ungarn sind wunderbare Hunde! Und jede Mühe mit ihnen hat sich gelohnt.

Und wir Menschen können von ihnen lernen - was geben wir an andere weiter, wenn wir ungerecht behandelt wurden oder Ärger aushalten müssen? Schaffen wir es, nicht aufzugeben und Gutes zu säen? Das sind ein paar Gedanken zum bevorstehenden Osterfest und ein Grund mehr, den Menschen herzlich zu danken, die unseren Hunden ein solch wunderbares Zuhause geben.

Nelli

Angekommen!

Jade, Simi, Molly und Zizi sind nach ihrer langen Reise gut angekommen. Sie haben heute ein neues Hundeleben begonnen und wir danken allen herzlich, die dazu beigetragen haben. Vor allem dem Fahrer, der diese vielen Kilometer mit den Hunden und für die Hunde gefahren ist und sich selbst nicht geschont hat.
Mudi hat Jade sehr freundlich begrüßt....und wir wissen, dass alle anderen genauso liebevoll aufgenommen wurden.

Eine gute Nachricht!

Simi

Simi hat sein Plätzchen hier in Deutschland gefunden und reist in wenigen Tagen aus. Er wird es gut haben - er darf mit anderen Tieren zusammen leben. Und wißt Ihr, was noch besser ist als gut? Er kann seine kleine Pekinesenfreundin Molli mitnehmen - sie werden zusammen ihr neues Leben erorbern und ganz bestimmt endlich auch mal zur Ruhe kommen. Macht es gut, ihr zwei kleinen Hübschen und gebt euren Menschen ganz viele Hundeküsse. Wir sind glücklich, dass es sie noch gibt - diese Menschen, die ein Hundchen aufnehmen mit seinem Handicap und es lieben - und Simi wird auch mit seinem einzigen Auge soviel Schönes sehen und erleben, dass er glücklich sein kann. Alles, alles Liebe, ihr zwei Mäuse!

Molli

Und noch eine schöne Nachricht!

Die kleine Zizi reist auch mit in ein paar Tagen, eine Familie nimmt sie auf und sie wird ihr eigenes Juniorherrchen bekommen! Das ist wunderbar und wir freuen uns sehr. Halte durch kleine Maus, du schaffst auch diese Reise noch und dann genieße dein neues Leben bei den Menschen, die dich sehnlichst erwarten.

Und auch für Jade beginnt ein neues Abenteuer!

Die kleine, ängstliche Hündin kommt auf unseren Pflegeplatz nach Oberbayern und soll sich erst mal ausruhen, ihre Ängste loswerden und ein Hundeleben ohne Elend kennenlernen. Mudi wird ihr dabei helfen und es kann durchaus sein, dass er mal wieder was in sein Tagebuch schreibt...Komm gut an, kleine Jade, wir warten schon auf dich!

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